Aktionen - 2007

HERBSTAUSFLUG NACH HAMBURG

01.11.2007 | Brehmbacht√§ler im hohen Norden Ausflug der Jungen Union K√∂nigheim nach Hamburg Der traditionelle Herbstausflug f√ľhrte die Junge Union K√∂nigheim in die Hansestadt Hamburg. Knapp 30 junge K√∂nigheimerInnen machten sich in den fr√ľhen Morgenstunden des 1. Novembers 2007 per Bus zum viert√§gigen Trip in die Hansestadt auf. Die zweitgr√∂√üte Stadt Deutschlands besticht durch ihren maritimen Flair und zeugt von einer imposanten Handels- und Seefahrergeschichte.

Der St.-Pauli-Nachtw√§chter Hein f√ľhrt die JU gepaart mit Geschichten und einer ordentlichen Portion Seemannsgarn durch den ber√ľhmten und wohl ber√ľchtigsten Stadtteil. ‚ÄěAuf der Reeperbahn nachts um halb eins‚Äú das sang schon Hans Albers 1954 auf der s√ľndigen Meile. Nur sechs Jahre sp√§ter begannen vier junge Engl√§nder im Star Club ihre Karriere ‚Äď die Geburtstunde der Beatles.
Um auch die anderen Stadtviertel und Sehensw√ľrdigkeiten der traditionsreichen Stadt zu erkunden, begann der zweite Tag mit einer Stadtrundfahrt. Der Hambuger Michel, das historische Rathaus, der alte Elbtunnel, die ehemalige Speicherstadt, die Altster sowie die in Entstehung befindliche HafenCity, konnten per Bus, aber auch im Detail zu Fu√ü angeschaut werden. In den vielf√§ltigen Museen, wie beispielsweise dem Gew√ľrzmuseum oder dem Museum f√ľr Kommunikation, konnte ‚Äď je nach Interesse Wissenwertes in Erfahrung gebracht werden. Das bekannte Musical ‚ÄěK√∂nig der L√∂wen‚Äú kr√∂nte f√ľr einen Teil der Gruppe den zweiten Abend w√§hrend sich die Anderen den vielf√§ltigen M√∂glichkeiten der Abendgestaltung hingaben.
Eines haben K√∂nigheim und Hamburg gemeinsam: Die vielen Br√ľcken. Das Venedig des Nordens verf√ľgt √ľber deutlich mehr Br√ľcken als das italienische Pendant, was folglich eigentlich Hamburg des S√ľdens hei√üen m√ľsste. Um auch die imposanten Ansichten aus der Fisch-Perspektive bestaunen zu k√∂nnen, begab man sich am dritten Tag auf eine kleine Barkasse (passenderweise mit dem Namen St. Pauli) um eine Hafenrundfahrt zu unternehmen. Werftanlagen, Containerhafen, Landungsbr√ľcken und die historische Speicherstadt standen auf dem Fahrplan. Im Anschluss daran wurden die JUler Zeitzeuge der Hamburger Geschichte. Im Hamburg Dungeon (zu deutsch: Kerker) machten Schauspieler in d√ľsteren Verlie√üen und an historischen St√§tten Ereignisse wie die Pest, den verherenden Brand, das gro√üe Hochwasser von 1717 oder die Abenteuer des Klaus St√∂rtebecker erlebbar.
Vereinzelnd noch noch etwas eingesch√ľchtert von den schaurigen Darbietungen beeindruckte das Miniaturwunderland, die gr√∂√üte Modelleisenbahn der Welt durch faszinierende Details. Auf √ľber 1500 m¬≤ bauen 120 Mitarbeiter st√§ndig an neuen Attraktionen und ganzen L√§ndern. Hunderte Z√ľge (der l√§ngste misst 15 Meter), die durch 32 Hochleistungscomputer gesteuert werden, verkehren auf der gigantischen Anlage auf der alle 15 Minuten ein Tag zu Ende geht.
Im Kneipenviertel von St. Pauli klang der Abend aus, denn am letzten Tag war fr√ľhes Aufstehen angesagt. Den original Hamburger Fischmarkt wollte sich niemand entgehen lassen. Marktschreier wie der Aal-Kai, der K√§se-Reiner oder der Nudel-Olli prie√üen lautstark ihre Waren an. Diese letztmalige Shoppingm√∂glichkeit, auf der neben Fisch, Obst und Blumen auch allerlei Kunst&Krempel angeboten wurde, nutzen einige um den Daheimgebliebenen ein Andenken mit zu bringen.
Mit vielen Eindr√ľcken im Gep√§ck startete die Junge Union gegen Mittag die rund 600 km lange Heimreise einmal quer durch Deutschland. mahe