Aktionen - 2013

JU K├ľNIGHEIM IN OBERBAYERN UNTERWEGS

17.05.2013 | 4-t├Ągige Fr├╝hjahrsfahrt f├╝hrte ins Chiemgau


Mit einer Werksbesichtigung bei der Firma Fendt in Marktoberdorf startete die diesj├Ąhrige Fr├╝hjahrsfahrt der Jungen Union K├Ânigheim. Unser Werksf├╝hrer begr├╝├čte die Gruppe und stellte die Produktpallette vom Schlepper ├╝ber M├Ąhdrescher und Ballenpressen bis hin zum Selbstfahrenden H├Ącksler der Firma Fendt vor. Nach einer kleinen Brotzeit ging es in die Fertigung. Als Erstes wurde die Produktion der Teile des Schlepperrahmens und des ÔÇ×Vario-GetriebeÔÇť besichtigt. Fendt stellt alle Teile des Getriebes selbst her. Anschlie├čend wurde der Motor, die von den Deutz Motorenwerken kommen, aufgebaut und so ging es in die neu errichtete Lackiererei die den Grundaufbau komplett automatisch lackiert. In der Lackiererei bei Fendt werden t├Ąglich 60.000 m┬│ Abluft von dem Lackierstaub gereinigt. Im Anschluss wurde der Jungen Union K├Ânigheim die Endmontage der Schlepper gezeigt. Dort werden die Reifen, die Fahrerkabine und die Motorhaube montiert. Nach der Programmierung und Lackkontrolle der Schlepper sind diese auslieferbereit. Im Fendt Forum ankommen sah die JU K├Ânigheim einen Film ├╝ber die Gr├╝ndung im Jahre 1930 und weitere Meilensteine der Firmengeschichte, wie zum Beispiel das Vario Getriebe das heutzutage in jedem Fendt eingebaut wird, und Zukunftspl├Ąne der Firma. In einer Diskussionsrunde wurde die aktuelle Situation in der Landwirtschaft sowie die Einflussfaktoren aus der Politik, bspw. Bei Subventionen besprochen. Das Highlight der Besichtigung schloss sich an: Die Teilnehmer durften einen Fendt Schlepper ihrer Wahl probefahren und so das innovative Vario-Getriebe auf Herz und Nieren testen. Nach der spannenden F├╝hrung ging es weiter nach Rosenheim wo die Stadtf├╝hrung ÔÇ×Unheimliches und Kurioses aus der Stadtgeschichte RosenheimsÔÇť statt fand. Die Stadtf├╝hrerin, die als Hexe verkleidet war zeigte der JU unheimliche Pl├Ątze und hatte auch immer eine kuriose Geschichte parat. Eine Geschichte davon, zum Beispiel, handelt von einem pubertierenden M├Ądchen das nur mit den Gedanken Bilder um 360 Grad drehen konnte oder Gl├╝hbirnen aus der Fassung drehen konnte. Aber nicht nur Kurioses zeigte die F├╝hrerin sondern auch ber├╝hmte Geb├Ąude, zum Beispiel die Wache der Fernsehreihe ÔÇ×Die Rosenheim CopsÔÇť.

Am Samstag wurde der Chiemsee angesteuert. In Prien / Stock auf das Schiff, das uns zur Herreninsel brachte. Auf der Insel besichtigten wir das nicht fertiggestellte Schloss von K├Ânig Ludwig den 2. Es ging durch pr├Ąchtige Regierungsr├Ąume die dem Schloss in Versailles in Frankreich nachempfunden waren. Der Touristenf├╝hrer erkl├Ąrte einiges ├╝ber den Spiegelsaal oder das Empfangszimmer mit einem 500 kg schweren Porzelankronleuchter. In den Privatgem├Ąchern des K├Ânigs sah die JU das k├Ânigliche Bett und das Speisezimmer mit der ÔÇ×Tischlein deck dichÔÇť Funktion. Hier kann der Speisetisch ein Stockwerk tiefer gefahren werden um den Tisch dort zu decken. Nach der historischen F├╝hrung konnte die JU K├Ânigheim die Zeit frei nutzen. Einige gingen in das Museum in dem Privatst├╝cke von K├Ânig Ludwig den 2. Ausgestellt waren, andere sahen sich den k├Âniglichen Garten mit den vielen bl├╝henden Pflanzen an. Mit dem Schiff ging es wieder zur├╝ck aufs Festland um mit dem Bus zur├╝ck nach Rosenheim zu fahren. Der Nachmittag stand zur freien Verf├╝gung bereit um die Stadt Rosenheim zu erobern. Um 16.30 Uhr stand dann eine exklusive F├╝hrung bei der Brauerei Fl├Âtzinger auf dem Programm. In Dirndl und Lederhosen wurde die Junge Union K├Ânigheim durch die Katakomben der Brauerei gef├╝hrt und probierten das Urbier. Der Braumeister der fr├╝her selbst in der Jungen Union war, erkl├Ąrte welche Schritte n├Âtig sind um ein gutes Bier zu brauen. Ebenso erl├Ąuterte Er, wie die gro├čen Brauereikonzerne das Bier schneller und billiger brauen. Im Anschluss wurde die interessante Brauereitour im gr├Â├čten Biergarten Rosenheims mit einem frischgezapftem ÔÇ×HellesÔÇť und bayrischen Spezialit├Ąten sowie politischen Gespr├Ąchen beschlossen.

Am Pfingstsonntag ging es nach Ruhpolding. Hier wurde die Chiemgau-Arena besichtigt, in der jeden Winter viele Wintersportereignisse, wie Skispringen, Langlauf, Nordische Kombination und vor allem Biathlon stattfinden. Durch die F├╝hrung erfuhr die JU K├Ânigheim, wie viel Aufwand jeden Winter betrieben wird um die Wettk├Ąmpfe stattfinden zu lassen. Beispielsweise wird jeden Winter eine riesige Trib├╝ne aufgestellt f├╝r ca.15.000 Zuschauer. Eine weitere Besonderheit in Ruhpoding ist das hier auch Schnee ├╝bersommert wird. Gegen Mittag kehrte die JU bei der bekannten Gastst├Ątte ÔÇ×Windbeutelgr├ĄfinÔÇť ein, diese ist bekannt f├╝r die gro├čen und sehr guten Windbeuteln. Weiter ging es dann mit zum Salzbergwerk nach Berchtesgaden. Nach einer kurzen Wartezeit fuhren wir mit einem Mini-Zug in das Bergwerk ein. Unser Bergf├╝hrer begr├╝├čte uns mit dem klassischem ÔÇ×HalloÔÇť der Bergleute ÔÇ×Gl├╝ck AufÔÇť und erkl├Ąrte uns einiges ├╝ber das Salzbergwerk. ├ťber die bekannten Bergrutschen ging es dann in das Innere des Berges. Mit einer Flo├čfahrt, vielen Lichteffekten und einer gigantischen Lasershow wurde die F├╝hrung untermauert. Des Weiteren erkl├Ąrte uns der Bergf├╝hrer, wie das Salz fr├╝her und heute abgebaut wird. Im Berchtesgadener Salzbergwerk stecken noch Salzvorkommen f├╝r 250 Jahre. Die Veredelung des Salzes wird in der Saline in Bad Reichenhall durchgef├╝hrt.

Am R├╝ckreisetag legte die JU in der bayrischen Landeshauptstadt einen Zwischenstop ein um doe BMW Welt M├╝nchen zu besichtigen. Dort konnte sich jeder in seinem Wunschauto Probe sitzen oder die neuen Fahrzeuge bewundern die erst im n├Ąchsten Jahr verkauft werden. Die Junge Union K├Ânigheim erfuhren vieles ├╝ber die Autos und Motorr├Ąder der Bayrischen Motoren Werke. Abgerundet wurde der Besuch durch eine Stuntshow eines Motorradfahrers, der die Treppen hoch und wieder runter fuhr. Weiter ging es in den Englischen Garten. Mit einem kleinen Spaziergang durch den riesigen Park mit seiner Flora und Fauna. Mit den Bergen im R├╝cken fuhr die K├Ânigheimer JU, an der Allianz Arena vorbei, der Heimat entgegen.

Text: Fabian Brell / JU K├Ânigheim