Aktionen - 2013

HERBSTFAHRT NACH PRAG

01.11.2013 | Die diesjährige Herbstfahrt der Jungen Union Königheim führte 27 Mitglieder Anfang November in die Hauptstadt und zugleich bevölkerungsreichste Stadt der Tschechischen Republik „Prag“.

Die Stadt erwies sich als guter Gastgeber, in dieser sich die Moderne und historische Gebäude zusammen ein wunderschönes Stadtbild ergeben. Am ersten Tag der Fahrt startete man zunächst in die mittelböhmische Region nordöstlich von Prag um das größte Werk des Automobil- und Motorenherstellers Škoda in Mladá Boleslav zu besichtigen. Bei dem Besuch erfuhren die Reisenden einiges über die Geschichte einschließlich der Ursprünge und die Entwicklung der Produkte. Die begann mit der Herstellung von Fahrrädern über große Maschinen bis heute zu den Personenkraftwagen. Das im Jahr 1895 gegründete und heute zur Volkswagen AG gehörende Unternehmen stellt heute 1200 Fahrzeuge am Tag her. Beim Besuch des „Škoda Muzeum“ das in einer alten Werkshalle untergebracht ist, erfuhren die Teilnehmer alles über die Geschichte und Entwicklung des Unternehmens, das 1895 als „Laurin & Klement“ gegründet wurde. Farauf hin wurde die Prager Altstadt bei Nacht erkundet.
Am zweiten Tag wurde der Gruppe von einer Prager Stadtführerin die Historie dieser europäischen Hauptstadt näher gebracht. Zunächst startete man mit einer Rundfahrt, um sich einen Überblick der 1,24 Mio. Einwohner zählenden Stadt zu verschaffen. Start des Rundgangs war die Prager Burg, die seit Ihrem Bau im 9. Jahrhundert bis heute als Sitz des Staatsoberhauptes dient und als Wahrzeichen Prags gilt. Die Stadtführerin führte die Interessierten von der Burg hinab die Prager Altstadt, dabei wurde unter anderem einem Wachwechsel an der Burg zugesehen, ein Blick auf die Deutsche Botschaft und historische Karlsbrücke überquert. Die Prager Altstadt ist Unesco Weltkulturerbe, dies wurde den Teilnehmer durch den hohen Bestand historischer Gebäude mit den verschiedensten Verzierungen bestätigt. Die „Goldene Stadt“ zeigt heute ein geschlossenes, von Gotik und Barock geprägtes Stadtbild, das die Teilnehmer durch die sehr gut erhaltenen historischen Gebäude beeindruckte. Am Nachmittag konnte die Stadt selbst erkundet werden. Zum Beispiel wurde die geschichtsträchtiger Prager Botschaft der Bundesrepublik Deutschland angeschaut, auf deren Gelände sich 1989 sich ein Stück europäische Geschichte abspielte. In dieser sich Bürger der DDR versammelten und auf Ausreise in die BRD warteten und dieses auch schließlich durften. In der Prager Altstadt konnte am alten Rathaus konnte die sogenannte Aposteluhr oder auch die Astronomische Uhr bewundert werden, die nicht die Uhrzeit darstellt, sondern auch die Sternzeichen zeigt. In Prag besteht heute wieder ein jüdisches Viertel, in dem auch eine Synagoge vorhanden ist. Der Weg im Prager Zentrum führt weiter durch enge Gasse in Richtung des Wenzelplatzes. Der Anfang des Wenzelplatzes bildet das Ende des Prager Altstadtringes ab. Die zweite Begrenzung des Platzes bildet das Nationalmuseum vordem sich die Statue des Wenzels befindet. Auf diesem Platz war sehr viel Leben, da der Platz zu vielen Verkehrslinien eine direkte Anbindung hat. Am Ende des Tages kam die Gruppe in den Genuss eines böhmischen Abends, der mit böhmischen Essen und Musik beendet wurde.
Am dritten und somit letzten Tag wurde die Stadt in Richtung Böhmen verlassen. In Pilsen angekommen, wurde noch die Brauerei Pilsner Urquell besucht, die im Jahre 1842 gegründet wurde und noch heute ihre Tradition bewahrt, in dem sie die historischen Lagerkeller bewirtschaftet. Das heute zu SABMiller gehörende Unternehmen verwendet ausschließlich Rohstoffe aus Böhmen.
Nach dem Abschluss in der Brauerei-Gaststätte trat man die Rückfahrt ins Brehmbachtal an und freute sich bereits auf kommende Bildungsfahrten in Deutschland und Europa.